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Feuerlöscher kaufen: für Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen

In Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen sind die Handlöschgeräte Pflicht. Aber auch in Privathaushalten und im Auto erhöhen Feuerlöscher die Sicherheit. Häufig entstehen Brände durch defekte elektrische Geräte oder fahrlässiges Verhalten. Dieser Artikel beantwortet die wesentlichen Fragen und um Feuerlöscher.

Was ist ein Feuerlöscher?

Ein Feuerlöscher ist ein tragbares Feuerlöschgerät, das sich von Hand bedienen lässt. Es wiegt unter 20 Kilogramm und eignet sich zum Löschen von sogenannten Entstehungsbränden. Hat das Feuer einen kompletten Raum erfasst, ist die Brandbekämpfung mithilfe eines Feuerlöschers wegen der hohen Temperaturen und der giftigen Rauchgase nicht mehr möglich.

In einem Feuerlöscher ist ein Löschmittel enthalten, das bei der Aktivierung des Gerätes durch Überdruck ausgestoßen wird.

Es gibt Feuerlöscher in zwei unterschiedliche Varianten:

  • Dauerdrucklöscher, bei denen sich Treibgas im Löschmittelbehälter befindet, was den nötigen Druck erzeugt, und
  • Aufladelöscher, bei denen sich Löschmittel und Treibgas in zwei getrennten Behältern befinden.


Welche unterschiedlichen Arten von Feuerlöschern gibt es?

Feuerlöscher lassen sich nach Art der verwendeten Löschmittel unterscheiden. Nicht jede Löschmittel eignet sich für jeden Brand. Daher spielt die Auswahl des Feuerlöschers eine große Rolle.

Zu Wahl stehen folgende Varianten:

  • CO2-Feuerlöscher,
  • Pulver-Feuerlöscher,
  • Wasser-Feuerlöscher,
  • Schaum-Feuerlöscher,
  • Fettbrand-Feuerlöscher und
  • Löschsprays.
 
 

Wie funktioniert ein Feuerlöscher?

Auf jedem Feuerlöscher zeigen leicht verständliche Symbole, wie dieser zu bedienen ist. Eine gesicherte Auslösevorrichtung verhindert eine versehentliche Inbetriebnahme. Im Brandfall muss also zunächst eine Sicherheitslasche gelöst werden. Bei Aufladelöschern ist zusätzlich ein Knopf zu drücken. Das Betätigen des Bedienhebels lässt das Löschmittel am Schlauch oder direkt am Gehäuse austreten.

Die Löschmittelmenge ist – bedingt durch die Größe des Löschgerätes – begrenzt. Das bedeutet, dass ein Feuerlöscher nur eine Funktionsdauer von wenigen Sekunden hat.

Es ist sinnvoll, sich mit der Funktionsweise des Löschgerätes vertraut zu machen, bevor es brennt.

 

Seit wann gibt es Feuerlöscher?

Die Geschichte des modernen Feuerlöschers reicht bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück:  

  • Der Amerikaner Alanson Crane ließ sich am 10. Februar 1863 einen Hand-Feuerlöscher patentieren. Darum gilt dieser Tag international als „Tag des Feuerlöschers“.
  • In Deutschland erfand und vertrieb der Fabrikant Siegfried Bauer ein sieben Kilogramm schweres Löschgerät namens „Feuer-Annihilator“. Es brachte es inklusive Löschmasse auf ein Gewicht von rund 35 Kilogramm. Laut einer Anzeigenwerbung des Fabrikanten wurde er vor allem von der Deutschen Reichspost sowie in Eisenbahnen, Theatern und Fabriken genutzt. Ein Exponat steht heute in den Technischen Sammlungen Dresden.
  • Der Minimax-Unternehmensgründer Wilhelm Graaff erfand mit seiner „Spitztüte“ den ersten massentauglichen Feuerlöscher. Er kam im Dezember 1902 auf den Markt.
  • Der erste Druckgasfeuerlöscher wurde 1912 patentiert. Er beinhaltete sowohl ein Druckmittel als auch Löschgas und kann als Vorläufer der modernen Löschgeräte betrachtet werden.
  • 1932 entdeckte der Berliner Patentanwalt Clemens Wagner, dass Löschschaum eine effektive Feuerbekämpfung darstellt. Bis heute wird es nahezu genauso wie damals verwendet.


Wie unterscheiden sich Aufladelöscher und Dauerdrucklöscher?

Aufladelöscher und Dauerdrucklöscher unterscheiden sich in Bezug auf ihre Konstruktion. Daraus ergeben sich Unterschiede in Bezug auf Nutzung, Wartung und Sicherheitsauflagen.

 

Dauerdruckfeuerlöscher

Der Dauerdruckfeuerlöscher wird auch „Permanentlöscher“ oder „Standard-Feuerlöscher“ genannt. Treibgas und Löschmittel befinden sich im selben Behälter. Er steht unter Dauerdruck und braucht keine spezielle Aktivierung. Darum genügt es, den Feuerlöscher im Brandfall zu entsichern. Danach lässt er sich sofort einsetzen.

 Dauerdruckfeuerlöscher gibt es als…

  • Wasserfeuerlöscher,
  • Schaumfeuerlöscher, 
  • Pulverfeuerlöscher und
  • CO2-Feuerlöscher.
 

Vor- und Nachteile von Dauerdruckfeuerlöschern

Zu den Vorteilen gehören die niedrigen Anschaffungskosten. Dazu kommt, dass ein Dauerdruckfeuerlöscher unkompliziert zu bedienen ist und weniger Gewicht mitbringt als ein Aufladelöscher. Sämtliche gängige Löschmittel sind mit Dauerdruckauslösung im Handel erhältlich. Da das Löschgerät mit wenigen Bauteilen auskommt, ist die Gefahr eines Defektes gering.

Ein paar wenige Nachteile gibt es allerdings auch: Es könnte innerhalb des Dauerdruckfeuerlöschers unbemerkt zu einem schleichenden Druckverlust kommen. Selbst wenn genug Löschmittel vorhanden ist, kann das Löschgerät ohne den nötigen Druck im Ernstfall unbrauchbar sein. Darum sollte der Druck mit einem Manometer regelmäßig geprüft werden.

Die Wartung ist aufwendiger und teurer als bei einem Aufladelöscher, denn sie muss in zwei Schritten erfolgen. Nach dem Öffnen des Gerätes ist eine erneute Prüfung des Behälters auf seine Dichtigkeit 24 Stunden später nötig. Das bedeutet für den Fachbetrieb zwei Kontrollen.

Nach 20 Jahren muss das Gerät umweltgerecht entsorgt und gegen ein neues ausgetauscht werden.

 

Aufladefeuerlöscher

Ein Aufladelöscher besteht aus zwei Behältern: einem sichtbaren Löschmittelbehälter und einer dickwandigen Treibmittelflasche. Diese befindet sich innerhalb des Feuerlöschers. Dadurch ist das Gerät etwas schwerer als ein Dauerdrucklöscher.

Erst wenn der Aufladelöscher durch Knopfdruck in Betrieb genommen wird, tritt das Treibgas aus. Das heißt, es kommt zu einer kurzen Verzögerung, da sich Löschmittel und Treibgas erst vermischen müssen. Nach wenigen Sekunden ist das Gerät betriebsbereit.

Aufladefeuerlöscher gelten als sicher und wenig störanfällig. Der Handel hält Löschgeräte dieser Art mit Wasser, Pulver und Schaum bereit. Einen CO2-Aufladelöscher gibt es allerdings nicht.

Vor- und Nachteile von Aufladefeuerlöschern

In der Anschaffung ist diese Konstruktionsvariante teurer. Allerdings liegt die Lebensdauer mit 25 Jahren höher und die Wartungskosten fallen geringer aus. Dadurch amortisiert sich die Anschaffung nach kurzer Zeit. Im professionellen Bereich sind überwiegend Aufladelöscher zu finden.

Ein Druckmittelverlust ist bei diesem Modell unwahrscheinlich. Nachteilig ist neben den höheren Anschaffungskosten, dass das Bedienen des Löschers zwei Handgriffe erfordert: entsichern und Knopfdruck. Außerdem sind die aufgrund der beiden getrennten Behälter etwas schwerer. Schwächere Mitarbeiter haben möglicherweise im Brandfall Schwierigkeiten bei der Bedienung.

 

Auswahl treffen: Welcher Löschertyp ist der Beste?

In Bezug auf ihre Löschleistung unterscheiden sich die beiden Feuerlöscherarten nicht. Sie funktionieren lediglich unterschiedlich. Auf lange Sicht betrachtet, sind Aufladefeuerlöscher dank der längeren Gesamtlebensdauer und der niedrigen Wartungskosten günstiger. Aus diesem Grund greifen Unternehmen in der Regel zu dieser Variante.

Privatpersonen tendieren zu Dauerdrucklöschern, die günstiger in der Anschaffung sind.

 

Wartung und Instandhaltung

Feuerlöscher müssen alle zwei Jahre durch einen Fachbetrieb gewartet werden. Das Löschmittel ist – je nach Hersteller – ebenfalls zu prüfen. Die Intervalle sind mit sechs bis acht Jahren etwas großzügiger gesetzt.

Dauerdrucklöscher lassen sich 20 Jahre lang einsetzen, wenn die Wartungsintervalle eingehalten werden. Aufladelöscher haben eine Lebensdauer von 25 Jahren.

 

Welches Löschmittel eignet sich für welche Brandklasse?

Welches Löschmittel zum Einsatz kommen sollte, richtet sich nach dem brennenden Material. Unterschiedliche Brände erfordern unterschiedliche Löschmittel.

Jeder Brand ist einer der fünf Brandklassen (A – F) zuzuordnen. Manche Löschmittel eignen sich für mehrere Brandklassen, andere nicht.

Greift ein Helfer im Ernstfall zum verkehrten Löschmittel, verschlimmert sich der der Brand. Das passiert etwa bei dem Versuch, brennendes Fett mit einem Wasser-Feuerlöscher zu löschen. Das Ergebnis ist eine explosionsartige Verbreitung des Feuers.

 

Welche Brandklassen gibt es?

  • Brandklasse A: Darunter fallen feste, brennbare Materialien wie Papier, Stroh, Holz und Stoff. Im Brandfall entstehen Glut und Flammen.
  • Brandklasse B: Diese Brandklasse charakterisiert entzündliche Flüssigkeiten wie Benzin, Chemikalien und Öl und Stoffe, die schmelzen können. Darunter fällt auch brennender Kunststoff, der flüssig wird. Bei einem Brand entwickeln sich Flammen, aber keine Glut.
  • Brandklasse C: Hierunter fallen Gasbrände wie Propan, Butan, Methan und Erdgas.
  • Brandklasse D: Metalle, die Glut bilden, wie Natrium, Aluminium und Magnesium zählen zur Brandklasse D.
  • Brandklasse F: Wenn Speisefette Feuer fangen, etwa in Pfannen und Fritteusen, handelt es sich um einen Fettbrand. Her sind hohe Flammen ohne Glut zu erwarten.


Welcher Feuerlöscher eignen sich für welche Brandklasse?

Die meisten Menschen denken beim Löschen eines Brandes vor allem an den Einsatz von Wasser. Allerdings eignet sich dieses Mittel nur bei einer einzigen von fünf Brandklassen. Die Feuerwehr setzt unterschiedliche Löschmittel ein. Auch Feuerlöscher arbeiten mit unterschiedlichen Löschmitteln.

  • Wasser-Feuerlöscher: Ein Wasserfeuerlöscher kommt nur bei der Bekämpfung von Bränden der Brandklasse A infrage. Wasser ist umweltfreundlich. Allerdings ist die Löschleistung mit 6 – 9 Litern niedrig.
  • Pulver-Feuerlöscher: Für die Brandklassen A, B und C bietet sich ein Pulver-Feuerlöscher an. Er ist frostsicher bis zu -30°C, richtet allerdings beim Löschen durch das Löschpulver großen Schaden an. Für Privathaushalte ist diese Variante daher nicht zu empfehlen.
  • Schaum-Feuerlöscher: Mit einem Schaum-Feuerlöscher lassen sich Brände der Brandklassen A und B bekämpfen. Der Schaum verursacht wenig Schaden und ist später gut zu entfernen.
  • Kohlendioxid-Feuerlöscher: Damit sind Brände der Brandklasse B löschbar. Ein Kohlendioxid-Feuerlöscher kommt in technischen Anlagen zum Einsatz. Außerdem eignet er sich für Bereiche mit besonderen Hygiene-Vorschriften. Die Löschung des Brandes gelingt rückstandsfrei. Kohlendioxid leitet die Elektrizität nicht, der Stoff verdampft.
  • Fettbrand-Feuerlöscher: Sie rücken Bränden der Brandklassen A, B und F zu Leibe. Typische Einsatzorte sind Küchen und Großküchen. Als Löschmittel wird Schaum verwendet, was wenig Schaden anrichtet.
  • Metallbrand-Feuerlöscher: Metallbrände erreichen 1.000 bis 5.000 Grad Celsius. Für die Brandklasse D gibt es Metallbrand-Feuerlöscher, die Löschpulver mit einem speziellen Metallbrandpulver verbinden.
 
Übersicht Feuerlöscher Brandklassen

 

Welche DIN-Norm muss ein Feuerlöscher erfüllen?

Feuerlöscher unterliegen diversen Normen und Vorschriften. Für tragbare Feuerlöscher gilt DIN EN 3. In erste Linie geht es dabei um die fehlerfreie Funktion.

 Die Norm regelt seit 1992, dass Löschgeräte…

  • auf ihre Anwendung hin geprüft sein müssen.
  • allen Sicherheitsvorkehrungen zu entsprechen haben.

Feuerlöscher mit der DIN 14406-1…3 sind nach wie vor zugelassen.

 

Welche Sonderformen von Feuerlöschern gibt es?

Manchmal ist ein Handfeuerlöscher nicht die optimale Wahl. Für spezielle Einsatzbereiche gibt es sowohl kleinere als auch größere Lösungen.

  • Auto-Feuerlöscher: Wer sicher im Pkw unterwegs sein möchte, nimmt am besten einen Auto-Feuerlöscher mit. Dieser ist mit einem Gewicht von 1 kg bis 2 kg sehr kompakt.  
  • Automatische Löschgeräte: Dabei handelt es sich um Sprinklerautomaten. Sie schalten sich bei Erreichen einer bestimmten Raumtemperatur von selbst. Sie eignen sich für Bereiche, die häufig unbewacht sind. Dazu gehören Verkaufshäuser und Tiefgaragen.
  • Feuerlöschsprays: Sie bekämpfen Brände innerhalb von Sekunden. Brennende Adventskränze, Tischdecken und Papierkörbe sind damit schnell gelöscht.
  • Löschwagen: Fahrbare Löschmöglichkeiten gibt es in denselben Varianten wie Handfeuerlöscher, als Schaum-Löschwagen, Pulver-Löschwagen, Kohlendioxid-Löschwagen oder Metallbrand-Löschwagen. Sie werden in Kliniken oder auf Flughäfen genutzt.

 

Den richtigen Feuerlöscher kaufen in 9 Schritten

Der Feuerlöscher sollte an die eigenen Bedürfnisse beziehungsweise an die Erfordernisse des Unternehmens oder der öffentlichen Einrichtung angepasst sein. Anhand dieser 9 Kriterien lässt sich das richtige Modell finden.

1.      Art des Feuerlöschers entscheiden

Manche Feuerlöscher arbeiten mit Pulver, andere mit Schaum, Wasser oder CO2. Nicht jeder Feuerlöscher ist für jede Art von Bränden geeignet. Bei der Auswahl kommt es auf die individuellen Bedürfnisse an.

2.      Brandklasse berücksichtigen

Der Feuerlöscher muss zur Brandklasse passen. Welche Brandklassen soll das Löschgerät abdecken?

3.      Größe auswählen

Je nach Einsatzort ist ein größeres oder ein kompakteres Löschgerät sinnvoller. Soll der Feuerlöscher im Auto zum Einsatz kommen? Dann ist ein keines Modell ideal. In einer Restaurantküche braucht der Feuerlöscher mehr Kapazität. Am besten an die Raumgröße denken, die er abdecken soll! Letztendlich zählt, dass genug Löschmittel vorhanden ist, um einen Brand zuverlässig bekämpfen zu können.

4.      Gewicht einkalkulieren

Ein Feuerlöscher ist ein Handlöschgerät. Das bedeutet: Das Gewicht hat Einfluss auf das Handling. Das ausgesuchte Gerät sollte sich einfach tragen lassen. Ist der Feuerlöscher zu schwer, gibt es im Brandfall schlimmstenfalls Schwierigkeiten.  

5.      Füllmenge einbeziehen

Größe und Gewicht hängen mit der Füllmenge des Feuerlöschers zusammen. Auto-Feuerlöscher verfügen durchschnittlich über zwei Liter Inhalt. Für unterwegs eine gute, kompakte Größe. Ein Wohnungsbrand lässt sich damit allerdings möglicherweise nicht im Keim ersticken. Es ist wichtig, Füllmenge, Einsatzort und Einsatzzweck aufeinander abzustimmen.

6.      Funktionsdauer bedenken

Die Funktionsdauer unterscheidet sich von Feuerlöscher zu Feuerlöscher. Ein Schaumlöscher, der 6 Liter Inhalt besitzt, funktioniert bis zu 30 Sekunden lang. Ein 6-Liter-Pulverlöscher hält zwar nur 15-20 Sekunden durch, arbeitet aber ebenso effektiv.

7.      Wartungsintervalle beachten

Feuerlöscher sind standardmäßig alle zwei Jahre auf ihre Funktionalität hin zu prüfen. Dauerdrucklöscher sollten nach 20 Jahren umweltgerecht entsorgt und gegen neue Modelle ausgetauscht werden. Aufladelöscher haben eine etwas höhere Lebensdauer von 25 Jahren.

8.      Wieder-Befüllbarkeit nutzen

Werden Feuerlöscher in einem Brandfall eigesetzt, müssen sie nicht zwingend entsorgt und ersetzt werden. Viel Geräte lassen sich wiederbefüllen. Das spart Kosten und ist umweltfreundlich.

9.      Reichweite hoch genug wählen

Die Reichweite eines Feuerlöschers ist ebenfalls wichtig: Je größer die Reichweite, desto mehr Abstand kann zu den Flammen eingehalten werden. Abstand bedeutet Sicherheit.

 

FAQ-Häufig gestellte Fragen rund um Feuerlöscher

Ist ein Feuerlöscher Pflicht?

Privatpersonen unterliegen in Deutschland nicht der Feuerlöscher-Pflicht. In der Privatwohnung oder im eigenen Haus braucht von Gesetzeswegen kein Feuerlöscher vorhanden sein. In Wohngebäuden schreiben die Landesbauordnungen nur vor Räumen mit Heizöllagerung die Anbringung eines Feuerlöschers vor.

Anders sieht es im gewerblichen Bereich aus: Unternehmen sind dazu verpflichtet, Feuerlöscher im Betrieb anzubringen und diese entsprechend zu kennzeichnen. Das gilt selbst für Kleinstunternehmen mit einem einzigen Angestellten oder falls ein Freiberufler oder Künstler stundenweise eine Aushilfe beschäftigt. Die genauen Anforderungen sind den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) zu entnehmen.

 

Sind Feuerlöscher in Privathaushalten sinnvoll?

Auf jeden Fall. Mit einem Feuerlöscher lässt sich die Ausbreitung eines Brandes verhindern. Durch defekte Elektrogeräte, umkippende Kerzen oder brennende Zigaretten kann es in privaten Wohnungen und Häuser zu einem Brand kommen. In der Küche stellen Fettpfannen und Fritteusen eine Gefahr dar.

Es ist empfehlenswert, auf jeder Etage einen Feuerlöscher an einem zentralen, gut erreichbaren Ort aufzustellen oder aufzuhängen. Zusätzlich sind Löschsprays für unterschiedliche Einsatzzwecke eine hilfreiche Ergänzung.

Für Privathaushalte besteht bei Feuerlöschern zwar keine Wartungspflicht. Sinnvoll sind die regelmäßigen Überprüfungen trotzdem. Schlimmstenfalls ist sonst mit Funktionsbeeinträchtigungen zu rechnen, wenn der Feuerlöscher wirklich gebraucht wird.

Wann ist die Wartung eines Feuerlöschers nötig?

Eine Prüfung oder Wartung ist nötig, …

  • wenn der Feuerlöscher verwendet wurde. Dann ist das Löschmittel aufzufüllen.
  • wenn sichtbare Beschädigungen erkennbar sind. Das kann durch Stöße, Stürze oder einen Wasserschaden passieren.
  • nach zwei Jahren.

 

Fazit

Egal, ob im Betrieb, in einer öffentlichen Einrichtung oder im Privathaushalt: Ein Feuerlöscher erhöht die Sicherheit im Brandfall. Nach zwei Jahren ist eine Wartung der Löschgeräte fällig. Hier zeigen sich Aufladelöscher günstiger als Dauerdrucklöscher. Für Privathaushalte besteht zwar keine Wartungspflicht. Sinnvoll ist die Prüfung und Wartung durch einen Fachbetrieb trotzdem: Bei Dauerdrucklöschern, die bevorzugt im privaten Bereich zu finde sind, kann unbemerkt der Druck entweichen. Das macht das Gerät unbrauchbar. Daher lohnt sich die Investition in jedem Fall.