Hochleistungsfeuerlöscher

Ob nun im Privatleben oder auf der Arbeit. Für den eigenen Schutz und den Schutz anderer Menschen ist es von großer Bedeutung Feuerlöscher in der Wohnung oder im Büro aufzubewahren. Für bestimmte Unternehmen oder an Orten, an denen mit hoch entzündlichen Materialien gearbeitet wird, sollte man eventuell auf einen Hochleistungsfeuerlöscher zurückgreifen. Diese arbeiten mit Hochdruck und können Brände noch effektiver auslöschen. Hochleistungsfeuerlöscher sollten jedoch mit einigen wichtigen Dingen ausgestattet sein. Es sollte bestenfalls eine Rückentrage dabei sein oder hinzugekauft werden, da der Tragekomfort dann in allen Situationen enorm gesteigert wird. Trotz einer geringen Füllmenge sollte ein Hochleistungslöscher immer in der Lage sein mindestens eine brennende Person abzulöschen. Aufgrund der hohen Kosten sollte er wiederbefüllbar sein und möglichst für alle Löschmittel geeignet sein. Er sollte auch für elektrische Anlagen bis 1000 VJa geeignet sein. An einem Hochdruckfeuerlöscher müssen regelmäßig Wartungsarbeiten durchgeführt werden, um den höchstmöglichen Schutz zu bieten.

Wo sollten Hochleistungsfeuerlöscher eingesetzt werden

Hochleistungsfeuerlöscher bringen viele Vorteile mit sich. Welche Person jedoch in Besitz eines solchen Hochdrucksgeräts ist, sollte mit dem Umgang vertraut sein, da das Hochdruckgerät nicht so einfach, wie normale Feuerlöscher eingesetzt werden können. Hochleistungsfeuerlöscher bestehen normalerweise aus einem Tank, der mit speziellem Wasser zum Löschen, Schaum oder Pulver befüllt wurde. Hinzu kommt ein vorbereiteter Löschmittelzusatz, der insbesondere zu Wasser gemischt wird. Dadurch wird dann ein Schaummittel erzeugt. Durch die Druckflasche entsteht dann in der Regel der notwendige Druck, der solch ein Hochleistungsgerät aufweisen sollte. Abgegeben wird das Löschmittel über einen speziellen Schlauch, wie bei einem normalen Feuerlöscher auch. An der Einsatzstelle kann das Gerät wiederbefüllt werden, sodass man sich nicht unverzüglich einen nagelneuen zulegen muss, falls der alte nicht mehr funktionsfähig ist.

Die Vorteile von einem Hochdruckfeuerlöscher / Hochleistungslöscher

Die Dauer zur Bändigung eines Brandes verringert sich durch den Einsatz eines Hochdruckfeuerlöschers enorm. Des Weiteren wird der Wasserverbrauch bei vielen neueren Modellen äußerst gering gehalten. Die Ausnutzung des Kühleffektes von Wasser geschieht optimal, da neuartige Hochdruckfeuerlöscher hierauf ausgerichtet wurden. Durch die Bildung von Wasserdampf wird der Brand durch einen Stickeffekt äußerst schnell erloschen. Mit einem Hochleistungslöschgerät kann man Löschwasserschäden und -verschleppungen aufs geringste reduzieren. In erster Linie Feuerwehrmänner setzten diese Hochleistungsgeräte ein, weil diese des Öfteren an das Auto angeschlossen werden müssen. Gerüchten zufolge sollen diese Geräte äußerst gefährlich sein, was jedoch in vielen Fällen nicht ganz korrekt ist. Der Behauptung, dass es für den Feuerwehrmann gefährlich sei ein Hochdruckgerät zu verwenden, da er sich bei der Verwendung durch die explosionsartige Dampfentwicklung verbrühen könnte, entspricht zum Beispiel nicht der Wahrheit. Dieser Vorwurf ist zwar berechtigt, bezieht sich aber auf Hochdruckpumpen von 30 bis 40 Bar Betriebsdruck mit form-stabilen Schläuchen. Wahr ist, dass der Hochleistungsfeuerlöscher mit geringen Aufgaberaten arbeitet, sodass bei dieser Wasserabgabe auf keinen Fall verbrühende Dampfdrücke auftreten. Auch, dass Personen gefährdet sind, wenn Feuer mit Hochdruck Geräten gelöscht wird, entspricht nicht der Wahrheit. Richtig ist, dass das Verletzungsrisiko durch Platzen des Hochdruckschlauchs ab 10 cm von der Bruchstelle völlig ausgeschlossen ist. Der Rückstoß stellt ebenfalls keine Gefahr für Menschen dar. Neue Geräte werden stets geprüft und mit allen Maßnahmen, die zur Sicherheit dienen ausgestattet, sodass man sich um solche Angelegenheit keine Sorgen machen muss. Daher ist ein Rückstoß-bedingtes und unkontrolliertes Umherfliegen der Löschvorrichtung ausgeschlossen, da fast alle Ventile der Löschpistole beim Loslassen automatisch schließen. Jedoch sollte beim Kauf auch stets auf solche Kriterien geachtet werden. Hochleistungsfeuerlöscher haben schon äußerst vielen Menschen das Leben gerettet, da man auf diese Weise einen großen Brand viel schneller und einfacher in den Griff bekommen kann.

Hochleistungsfeuerlöscher und Löschmittel

Es werden verschiedene Löschmittel angeboten, die alle einige Vor- und Nachteile mit sich bringen. Der Schaumfeuerlöscher zum Beispiel bringt im Vergleich zum Pulverfeuerlöscher einige Vorteile mit sich. Der Betriebsdruck ist hierbei viel geringer und das Löschmittel wird mit einem weichen Strahl ausgestoßen. Dies bedeutet, dass jeder Laie in der Lage ist einen solchen Feuerlöscher zu bedienen. Pulverfeuerlöscher arbeiten mit 15 bar Betriebsdruck, da das Pulver ansonsten nicht ausgestoßen werden kann. Im Vergleich zum Schaumfeuerlöscher meint man also eher man müsste einen Raketenantrieb kontrollieren, sodass Laien hier besser nicht ohne Übung herangehen sollten. In einem Notfall kann es dazu kommen, dass der Benutzer überfordert ist. Die Spritzdauer ist beim Schaumlöscher enorm länger, weil nicht so viel Schaum auf einmal aus dem Löschgerät austritt. Auch der Schaden ist beim Pulverfeuerlöscher größer als beim Schaumfeuerlöscher. Es bildet sich eine riesengroße Staubwolke aus Löschsalz, wenn mit einem Pulverlöscher gearbeitet wird. Diese Staubwolke breitet sich nicht nur über dem Brand aus, sondern überall. In Verbindung mit der Luftfeuchtigkeit wird das Pulver stark korrodierend. Wer einen Schaumlöscher verwendet, der kann den Schaden geringer halten. Hierbei kommt es natürlich immer auf das Schaummittel an, jedoch ist es in den meisten Fällen einfach nur nass. Da unterschiedliche Schaumlöscher angeboten werden, muss man sich über die Verschiedenheiten informieren. Geräte, die sechs oder neun Liter beinhalten, halten bis zu 6 Jahren. Geräte, bei denen sich der Schaum in einer separaten Kartusche befindet, halten meistens länger, sodass sie in manchen Fällen sogar noch nach zehn Jahren benutzt werden können. Aber auch bei Wasserfeuerlöschern sollte man einige wichtige Fakten kennen. Erst einmal unterscheidet sich die Zusammensetzung je nach Brandklasse. Wasser alleine ist für die Brände der Klasse A geeignet. Ganz klarer Vorteil ist die einfache Verfügbarkeit und der geringe Preis. Die Löschwirkung beruht auf dem Wärmeverbindungsvermögen. Die kühlende Wirkung des Wassers behindert die Ausbreitung brennbarer Stoffe und stört die Reaktionsbedingungen der Verbrennung. Die Löschleistung ist relativ gering. Bei Fett- und Metallbränden darf Wasser niemals eingesetzt werden. Wasser ist elektrisch leitend und daher nur eingeschränkt in elektrischen Anlagen anwendbar. Der Nachteil des Wassers als Löschmittel besteht in der Oberflächenspannung und der Frostgefahr. Daher wird das Wasser oft mit speziellen Mitteln behandelt. Als Zusatz werden oftmals Stoffe, wie Tenside, Salze und Natriumchlorid benutzt. Die Zusätze sorgen für eine verbesserte Löschleistung.


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